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Reiskocherrezept #11: Satoimo (Taro) und Hühnergehacktes

Es gab lange keine Rezepte mehr von mir. Einerseits habe ich die alten Rezepte erneut gekocht, um die Zutaten in unserem Kühlschrank aufzubrauchen. Ein neues Rezept habe ich zwar auch probiert, aber es war nicht besonders gut. In der Annahme, etwas falsch gemacht zu haben, habe ich es erneut zubereitet, leider mit unverändertem Ergebnis. Das Rezept bleibt Euch damit vorenthalten. Die Pudding-Kreation habe ich noch einmal mit Kokosmilch und mit untergerührter Banane gemacht; sehr zu empfehlen.

Heute gab es etwas, dessen Hauptzutat im Asiashop oder im Internet gekauft werden muß: eine Taro-Kartoffel oder Satoimo. Auch Hühnerhack ist in Deutschland nicht leicht ohne Fleischwolf zu bekommen; ich glaube aber, man kann beim einem Fleischer nachfragen, ob er eine Hühnerbrust zerkleinert. Ansonsten ist das Rezept denkbar einfach:



4 Taro-Kartoffeln (Satoimo)
80g Hühnerhack
2 EL Sake
1,5 EL Soyasauce
1 EL Zucker
150ml Wasser

1. Die Satoimo(s) waschen und schälen, in stäbchengerechte Stücke schneiden.
2. Alle Zutaten in den Topf füllen und anstellen.
3. Wenn die Sauce zu flüssig scheint nach dem Fertigkochen, kann man nach Belieben 1/2 EL Kartoffelstärke mit 1 EL Wasser vermischen und gleich nach dem Öffnen des Reiskochers hineinmischen.



Evaluation: Nora: Lecker! Felix: Schleimig! Nora: Schleimig, daher lecker! Man muß mögen, daß die Stärke in den Satoimo diese Wurzel etwas - sagen wir's ruhig - schleimig macht. Ich liebe das, aber mein Mann nicht. Wer zur Schleimigkeit ein unzweideutig gespanntes Verhältnis hat, kann das Gericht auch mit Kartoffeln kochen. Aber dann ist es nicht mehr so toll!
Tags: handwerk
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