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Zwischenmeldung aus der Ferne

Es gibt nichts beeindruckendes zu berichten, aber passiert ist doch einiges. Zum einen beim Herrn Sohn. Seitdem er krabbeln kann, macht er es unentwegt und mit sichtlichem Vergnügen. Er weint auch längst nicht mehr so viel wie zuvor, als er noch unter Rückenschmerzen gelitten hat und wir können ihn mittlerweile ins Restaurant mitnehmen, ohne uns Sorgen zu machen, ob er dort anfängt zu weinen. Stattdessen machen wir uns Sorgen, ob er die Tellerchen vom Dreh-Sushi herunterzieht, denn stehen kann er seit ca. zwei Wochen ebenfalls.

Die Uni hat nun Ferien und der Campus ist voll von neuen Unianwärtern, die sich auf die Eingangsprüfung vorbereiten müssen. Die Osaka-Universität ist die dritte im japanischen Uni-Ranking und deswegen gar nicht leicht zu erreichen, wenn man kein Ausländer ist. Ich habe jetzt erst einmal eine Runde Pause und hoffe, in meiner Arbeit und bei der Redevorbereitung voranzukommen - am 27. März halte ich einen Vortrag an der Universität Kyoto zu meinem Dissthema, zu allem Überfluß auf Japanisch. In den letzten Wochen hat mich mein Sohn leider wenig schlafen lassen, so daß mir an Konzentration mangelte und Fortschritte nur begrenzt möglich waren.

Bis auf Schlaf- und Zeitmangel ist hier einfach alles perfekt. Die Wohnung, die Unterstützung, die Bibliothek, das Essen, der Sohn und das Familienleben sowieso. Zum Sightseeing fehlt die Zeit, aber das wird nachgeholt, wenn die ersten Gäste hier sind. Ende März kommt meine Mutter her und ich zeige Ihr endlich mal, wovon sie schon seit Jahren die Ohren vollgesappelt bekommt.




James sitzt...


...steht...


...und krabbelt!

Comments

murmelade
Feb. 25th, 2012 09:24 am (UTC)
woah, der kleene wächst ja wie unkraut! <3
seidenstrasse
Feb. 25th, 2012 10:53 am (UTC)
Sag ich ja! Nur weniger grün.