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Nora
seidenstrasse

Reiskocher-Rezept #6: Buri-Daikon (Gelbschwanz und Rettich)

Langsam entwickelt sich das hier zu so einer Art Hausfrauenblog. Aber da das Kochen momentan das Aufregendste hier ist, mache ich munter weiter. Dieses Mal wieder etwas mehr Arbeit Verursachendes:

120g Gelbschwanz (Hier heißt er BURI und ist überall verfügbar, wie es in D damit aussieht, weiß ich nicht.)
150g (Riesen)Rettich
100ml Wasser
3x 2-mm-Scheiben Ingwer
Grüner Teil einer Frühlingszwiebel
3 EL Sake
1 EL Zucker
3 EL Soyasauce

1. Den Rettich schälen, ein Drittel kleinreiben.
2. Den Restrettich in etwas größere Stücke schneiden, ebenso den Gelbschwanz. Die Frühlingszwiebel in der Hälfte teilen.
3. Rettich kurz in heißes Wasser tauchen.
3. Durch das gleiche Wasser kurz den Fisch ziehen, danach sofort ins kalte Wasser tauchen.
4. Alle Zutaten in den Reiskocher stecken und anstellen.

Wenn man eine Reibemaschine hat für den Rettich, macht sich das Gericht wesentlich leichter. Es muß ziemlich fein gerieben werden, so daß eigentlich keine richtigen Stücke übrigbleiben. Den Fisch zieht man durchs heiße Wasser, damit er weniger fischig schmeckt. Beim Rettich muß ich allerdings passen, da weiß ich nicht, warum man das tun soll. Nachdem man fertig ist, stellt man es warm und bereitet Reis zu.



Evaluation: Mir schmeckte das gut, meinem Mann nicht so sehr. Schuld ist möglicherweise der geriebene Rettich. Ich liebe in Saucen die kleinen Rettichstückchen, die alles frischer, aromatischer und auch angenehmer auf der Zunge machen, aber sie geben den Gerichten einen bestimmten Geschmack, den Felix »muffig« nennt. Er ist natürlich NICHT muffig! Aber das müßt Ihr selbst ausprobieren.
Tags: handwerk
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