Nora (seidenstrasse) wrote,
Nora
seidenstrasse

  • Mood:

Selbstverteidigungsmaßnahme

Ich habe neulich einen interessanten Beitrag eines Datenforschers auf Deutschlandradio gehört. Er hat allen Menschen geraten, ganz vorsichtig mit dem zu sein, was man von sich im Internet preisgibt. (Soweit wissen wir das ja auch alle.) Löschen brächte fast nichts, weil es Seiten wie das Internetmuseum oder Google-Cache gäbe, die alles automatisch sicherten. Wie könne man sich also helfen, wenn man möchte, daß zum Beispiel der potentielle neue Chef nicht das liest, was noch Peinliches im Internet herumlungert, bzw. gegen Verwechslungen mit anderen Leuten im Netz? Statt zu löschen und zu klagen, solle man lieber ganz aktiv ein Profil von sich aufbauen: Einen (seriösen) Facebook-Eintrag, einen eigenen Webauftritt möglichst mit dem eigenen Namen in der URL, einen Eintrag bei Xing etc. etc. Personalabteilungsleiter & Co. sähen sich nämlich normalerweise nur die Einträge an, die auf der ersten Google-Seite angezeigt werden, und wenn man diese Einträge weitgehend selbst bestimmen könne, habe man viel Sicherheit.

Klang irgendwie logisch. Ich hatte in meinem Onlinepaket ohnehin noch eine kostenlose URL und mir jetzt mal www.nora-bartels.de gesichert. Dort habe ich das erste Mal wordpress ausprobiert (schööön!) und eine Art Arbeitsjournal für meine Magisterarbeit eingerichtet. (Das ist keine Werbung dafür; alles Interessante davon wird hier sowieso noch einmal gepostet.)
Subscribe
  • Post a new comment

    Error

    default userpic

    Your reply will be screened

    Your IP address will be recorded 

    When you submit the form an invisible reCAPTCHA check will be performed.
    You must follow the Privacy Policy and Google Terms of use.
  • 9 comments