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Tag 9 [Hangzhou] - Naß wie die Fische

Heute war nun der erste Tag, an dem wir vom Wetter hängen gelassen worden sind. Hangzhou ist einer der schönsten Orte Chinas, aber bei uns war nur eine trübe, verwässerte Suppe zu sehen. Alle vorher geplanten Ausflüge kamen damit nicht mehr in Frage.


Etwas ziellos stromerten wir durch den nahegelegenen Park, bis wir auf ein großes Aquarium stießen. Nun weiß es ja schon die ganze Welt, aber ich mag Aquarien. Vor allem aber mag ich Rochen, die besten Tiere der Welt.


Diese entzückenden selbstgestrickten Liebesrochen habe ich übrigens von hannahlecter zu Weihnachten geschenkt bekommen, was mich sehr glücklich macht.

Doch vor dem Besuch mußten wir natürlich erst einmal etwas essen. Auf der Suche nach einem ausnahmsweise europäischen Frühstück landeten wir in einem westlich aussehenden Cafe, in dem es erstaunlicherweise fast ausschließlich japanisches Essen gab. Wir ließen uns davon natürlich keineswegs die Laune verderben und aßen mit Vergnügen ein 1-A-authentisches japanisches Frühstück.



Danach ging es also ins Aquarium. Es war sehr schön zu sehen, daß die Tiere hier ziemlich viel Platz zum Schwimmen und Unsinn treiben hatten. Pinguine gab es sogar, und an dem Verkaufsstand konnte man sich Dinosaurier ansehen. Außerdem gab es vier Unterwasser-Streichelhasen. Famos waren auch die kleinen Shows, bei denen die Robbenkunststücke nicht fehlten, deren Höhepunkt aber eine "Mensch und Tier schwimmen zusammen"-Attraktion war. Der Schwimmer machte dabei genau das, was man immer gerne mit diesen Tieren machen würde, aber nie die Möglichkeit dazu hat: Haie schubsen, mit Schildkröten tanzen und vor allem Rochen herumwirbeln, als wären sie Pizzateig. Zur Veranschaulichung habe ich ein Video bereitgestellt.


"Tiramisu"

Danach ging Shoko sich noch ein wenig die Welt anschauen, ich gab mich durchnäßt geschlagen und ging zurück aufs Zimmer. Am Abend wollten wir mit der Frevelei fortfahren und wieder nicht chinesisch, sondern indisch essen gehen. Es ist nämlich erstaunlich, aber dort am berühmten Westsee steht ein indisches Restaurant am anderen. Letzendlich wurde erst am nächsten Tag etwas daraus, weil in allen indischen Restaurants irgendeine teure Aktion lief. Stattdessen haben wir nicht mehr gemacht, als 3 Stunden in "unserem" Cafe zu sitzen und uns gepflegt zu unterhalten.
Tags: beijing:ausflug
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