Nora (seidenstrasse) wrote,
Nora
seidenstrasse

Höhen und Tiefen

Heute schneite es das erste Mal zaghaft hier in Peking. Weitere Neuigkeiten: Erste Versuche mit chinesischer Medizin und ein paar Illustrationen zur Luftverschmutzung.

Seit etwa drei Wochen läßt sich mein Husten einfach nicht auskurieren, weswegen ich mich endlich entschlossen habe, das Krankenhaus der Beida aufzusuchen. Es war in etwa so, wie ich es mir vorgestellt habe: Die Räume waren ziemlich heruntergekommen mit von der Wand fallendem Putz, die Ausrüstung der Ärzte nicht eben auf dem neuesten Stand, aber die Ärzte selbst waren ganz vertrauenserweckend. Einige alte Herrschaften sprangen mir auch zur Hilfe und führten mich zu den Orten, an denen ich etwas zu erledigen hatte oder halfen mir beim Übersetzen. Ich war ganz erstaunt, daß sie Englisch konnten. Vermutlich sind es ehemalige Lehrer der Beida gewesen.


Letztlich bekam ich zwei verschiedene Arzneien: Einmal westliche Medizin gegen Husten (kleine graue Tabletten in dem Tütchen) und einmal chinesische Medizin gegen Halsschmerzen. Sie sieht ein wenig vertrauenserweckender aus und ist, wenn ich mal meinen dilitantischen Eindruck zu Rate ziehen darf, eine Art Kräuter-Hustensaft.



Hier ein schöner Vorher-Nachher vergleich; Peking mit und ohne Smog. Glücklicherweise ist Version 1 weitaus häufiger anzutreffen. Unglücklicherweise gerade heute nicht. Aber das kümmert mich weniger: Ich sitze in meinem warmen zu Hause, trinke und esse die leckeren Sachen, die mir meine Schwester geschickt hat, fackle ihre Kerzen ab, so daß das ganze Zimmer nur so strotzt von Karamelduft und bewege meinen Körper zum kurieren.
Tags: beijing:leben
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