Nora (seidenstrasse) wrote,
Nora
seidenstrasse

Schnell gemachte Pläne

Heute wies mich Anna darauf hin, das schon am kommenden Freitag die ersten Ferien beginnen. Ferien! Mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Nun ist es höchste Zeit, Bahnkarten zu organisieren, denn diese sind in China rar und heiß begehrt. Anna war so freundlich, mir ihren Reiseführer zu leihen, weil ich vor lauter Überraschtheit gar nicht wußte, wohin ich eigentlich wollte. Auf meinem Zimmer angekommen fiel mir aber ein, daß ich schon immer nach Qingdao (Tsingtao) wollte, weil ich vom angenehmen Klima und der schönen Stadt gehört habe. Deswegen habe ich den heutigen Abend mit der Suche nach einem passenden Hostel oder Hotel verbracht und sogar noch in Lisa eine Mitreisende gefunden. Morgen früh wird dann Schlange gestanden für die Fahrkarten. (Heute nachmittag sah ich tatsächlich eine etwa 500m lange Schlange säuberlich aufgereihter Chinesen; ich hoffe, daß es einen Vormittagsbonus gibt.)

Mein Unterricht ist gleichbleibend anstrengend, aber wirkungsvoll. Meine Lehrer sind alle wunderbar und der Unterricht genau auf einem für mich angenehmen Niveau. Mit meiner Zimmernachbarin verstehe ich mich noch immer blendend und ich spreche viel Japanisch und Chinesisch, wenig Deutsch und gar kein Englisch. So hatte ich mir das vorgestellt! (Nur mein Mann sollte noch hier sein.)

Hier noch etwas wahllos einige Bilder aus den letzten Tagen:


Knapp daneben ist auch vorbei! Wenigstens kostet die DVD nur 1,40 Euro.


Von diesen Äpfeln habe ich bisher nur von meinem Ex-Scheff gehört. Es gibt sie tatsächlich und sie schmecken auch wirklich so gut, wie er behauptet hat.


Seitdem wir drei Ausländer so regelmäßig (will sagen: täglich) den Milchtee trinken, gibt es neuerdings sogar ein übersetztes Schild. Die letzte Sorte hält allerdings nicht, was sie verspricht.


Ständig trifft man in unvermuteten Orten auf Geschäfte und Reperaturläden. Leider fängt das Bild nicht ein, wie seltsam die Atmosphäre in dieser Geschäfts-Lagerhalle (?) war.


Unter dem Lebensmittel-Notpaket, das mir mein Freund Akihito zum Geburtstag geschickt hat, befand sich auch dieser wenigstens für die japanischsprachigen Leser möglicherweise recht lustige Wortwitz. (Ja, ich bin leicht zu amüsieren.)



Nachtrag: Anscheinend dauert die Bahnreise 9 Stunden! Ich weiß ja nicht, ob das so eine gute Idee von mir war.
Tags: beijing:ausflug
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