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Ein langer Tag

Die Auswertung des Testes ergab, daß ich in die siebente von neun möglichen Stufen eingeteilt worden bin.


Die Einstufungen hingen im Gebäude für russische Literatur aus, und niemand weiß, warum.


Ich habe mich ordnungsgemäß eingeschrieben, aber nach einem genaueren Blick in die leider schon bezahlten Bücher mußte ich feststellen, daß das ungefähr ein Jahr über meinem Niveau ist. Ich werde dementsprechend so schnell wie möglich wechseln; vielleicht schon am ersten oder zweiten Tag des Unterrichts, der am Montag beginnt.


Bevor wir dort aber hingegangen sind, hatten wir eigentlich ein nervenberuhigendes deutsches Frühstück zu uns genommen. Schon nach zwei Wochen kann man also nach so einer Sache Sehnsucht haben.


Mittags ging es dann ins Krankenhaus, wo der obligatorische Gesundheitscheck mit all den Studenten nachgeholt wurde, die ihn nicht schon in ihren Heimatländern gemacht haben. Wir waren insgesamt vier Stunden dort und verbrachten unsere Zeit hauptsächlich mit Warten. So...


...oder so.


Das hieß natürlich, daß wir, zurück in der Beida, erst einmal einen Naicha trinken mußten. Das Getränk heißt zwar unscheinbar "Milchtee", ist aber viel mehr. Man kann zwischen etwa 20 Geschmacksrichtungen wählen - man sieht mich oben gerade "Rose" ausprobieren, was in der Tat so schmeckt, wie Rosen riechen. Der eigentliche Spaß daran sind aber die gummibärartigen Tapioka-Kugeln, die sich im Getränk befinden und die man beim Trinken durch die großen Strohalm hochsaugt.


Weil ansonsten nicht viel passiert ist, hier nun endlich mal ein Bild von meiner Mitbewohnerin Shoko und mir.

Comments

superute
Sep. 8th, 2007 09:39 am (UTC)
1.) Herzlichen Glückwunsch!

2.) Ist das etwa --- KAFFEE?

3.) Und, bist Du gesund?

4.) Nette Mitbewohnerin!

5.) Deine Postkarte ist angekommen, meine auch?

6.) Ich habe immer noch vor, Dir eine ausführlichere mail zu schicken - nicht ungeduldig werden... ähem.
seidenstrasse
Sep. 9th, 2007 12:54 am (UTC)
1: Vielen Dank! Aber ob ich mich darüber freuen kann, bleibt noch abzuwarten.

2: Allerdings! Und zwar von Tchibo aus dem Lufthansacenter.

3: Zumindest wurde mir nichts anderes verraten.

4: Ja!

5: Das freut mich / leider noch nicht. Aber dann kann ich mich ja schon mal vorfreuen.

6: Ein Jahr hast Du ja noch Zeit...