?

Log in

No account? Create an account

Previous Entry | Next Entry

Noch mehr Peking

Es folgt ein kurzer Ausblick auf Yiheyuan, den Sommerpalast und schicksten Park Pekings.






So begruesst der Park einen am Eingang - man sieht zunaechst lauter Gebaeude, die sich jeweils so verdecken, dass man an jeder Ecke von neuen schoenen Tuermen und Tempeln ueberrascht ist.


Wie immer wird rekonstruiert und, wenn ich das mal als in Restaurationsfragen unbewanderte mal so beurteilen darf, nicht ganz uebel. Um ehrlich zu sein habe ich mir ein Stueckchen herumliegende alte Dachverkleidung als Andenken mitgenommen, aber pssscht!


Die gewundenen Treppen sind sehr schoen und ich habe zig Photos davon gemacht, aber man will ja nicht langweilen und deswegen zeige ich hier nur eines.


Nicht, um das hier in eine Art Selbstschrein zu verwandeln, sondern weil ich ausdruecklich gebeten wurde, mehr Bilder von Marta und mir reinzustellen, mache ich das hier mal. So.
Wie man sehen kann, wehte ein ordentlicher Wind an dem Tag...


Was uns zupass kam, denn dadurch laeuteten die an den Daechern angebrachten Glocken ganz entzueckend. Das war ein wirklich schoenes Gefuehl, in diesen alten Bauten zu stehen und auf die fast leeren Anlagen zu blicken; im Hintergrund Gebimmel.


Ueber die chinesischen Teetrinkgewohnheiten muss ich mich nach meiner Rueckkehr unbedingt informieren, denn das Erlebnis, das ich gestern hatte, als mein Klassenkamerad Yamauchi und ich von einem Verkaeufer zum Teetrinken eingeladen wurden, hat mich in vielerlei Hinsicht ueberrascht. Unter anderem beinhaltete die Prozedur, dass der Herr Ausschenker die ganzen kleinen Kannen und Tassen in Tee wusch, eine dreibeinige Teekroete mit Geld im Mund mit Tee ueberschuettete und einiges Bemerkenswerte mehr. Hier die Kroete.

Gestern abend war ich mit hier getroffenen Freunden tanzen und es war ganz nett. Eine Art Interessant-Womit-Andere-So-Ihre-Zeit-Verbringen-Waehrend-Unsereins-Besseres-Zu-Tun-Hat-Nett, aber nichtsdestoweniger nett. Nun habe ich Halsschmerzen und Muskelkater, aber das gehoert wohl zum Spass dazu.

An dieser Stelle moechte ich noch mal allen gute Besserung wuenschen, denn es scheint, als sei mein halber Freundes- und Verwandtenkreis erkrankt, als ich weg war. Das war nicht meine Absicht; ich werde versuchen, es nach meiner Rueckkehr wieder gutzumachen.