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Nora
seidenstrasse

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Harte Arbeit

Diese Ausbildung ist doch mehr und mehr anstrengend. Aber ich bin sehr froh darueber; ich habe den Eindruck, schon sehr viel Fortschritte gemacht zu haben. In den letzten Tagen habe ich unheimlich viel Chinesisch gesprochen; im Unterricht, mit den Mitschuelern, in Laeden usf. Der Aufenthalt hat sich in der Beziehung jetzt schon gelohnt. Wenn auch nicht immer alles gleich ganz grammatikalisch perfekt ist, hatte ich doch bisher noch keine unloesbaren Verstaendigungsschwierigkeiten.
Eine andere gute Nachricht ist, dass ich jetzt doch unerwartet Photos hochladen konnte.

Hier also etwas bunt zusammengewuerfelt: Was bisher geschah...





Erstmal ist eine Entschuldigung angebracht: Ich habe hier keinerlei Moeglichkeit, die Bilder zu bearbeiten. Die fertigen Versionen werdet hier sehen, wenn ich zurueck bin. Aber jetzt wirklich:


Wir hatten das grosse Glueck, eine hervorragende Aussicht beim Hinflug geniessen zu koennen. Leider laesst sich das per Photo nur sehr begrenzt wiedergeben. Jedenfalls habe ich jetzt einen ganz lebendingen Eindruck von Chinas Oberflaeche.


Das Gebaude der Pekinger Sprachenuniversitaet, in dem ich jeden Tag Unterricht habe. Und ja, so sehen neue Gebauede hier aus. Das ist sogar noch ein schoeneres Exemplar. Macht aber nuescht, die Unterrichtsraeume sind verhaeltnismaessig gut ausgestattet und es kommt sowieso mehr auf die Lehrer an. Und die sind sehr ausgezeichnet.


Natuerlich steht gleich davor in Uniform gekleidetes Personal. Schoen an dem Bild fand ich den kleinen Tisch, der mit einem scheinbar aus dem Nirgendwo kommenden Kabeltelephon bestueckt ist. Ausserdem gucken die immer alle so schoen ernst.


Andernorts in Beijing sieht es zum Beispiel so aus. Das ist eine der beruehmten "hutong" - den kleinen Gassen, die die Stadt schachbrettartig durchziehen. Manchmal sehen sie auch idyllischer aus, als diese hier.


Mobil zu sein ist leider verhaeltnismaessig schwierig. Die U-Bahnen sind morgens und zwischen 2 bis 6 nachmittags dermassen ueberfuellt, dass darin Fahren eine wahre Qual ist. Leider sind die Strassen zur gleichen Zeit so voll, dass man auch mit dem Taxi nicht mehr vorwaertskommt, weswegen wir (bisher nicht sehr erfolgreich) versuchen, unsere Ausfluege um die Stosszeiten drumherum zu organisieren.


Der pompoese Pekinger Hauptbahnhof. Er ist sagenhaft gross und hat viele riesige Wartehallen, in denen gerne 400 Leute Platz finden (und sich auch haeufig so viele darin aufhalten).


Der Beihaipark war leider under construction, aber dafuer haben wir viele schoene Bauarbeiterphotos machen koennen. (Hier mit meiner Mitreisenden Marta.)


Auf dem Rueckweg ist es mir noch gelungen, einen Geist zu photographieren.


Wie schon geschrieben war die Hinfahrt nach Chengde, der fuer ihre Garten- und Tempelanlage bekannten Stadt, ein tolles Erlebnis. Und wie immer schafft man mit Photos nicht, das festzuhalten, besonders nicht, wenn die Scheiben so dreckig sind, wie unsere.




Eine Anlage in Chengde und eines der frei herumlaufenden Rentiere.


Eine Anlage in Chengde und eines der frei herumlaufenden Rentiere. ;-)


Gestern nun haben wir eine sehr anstrengende Unternehmung gemacht: Wir gingen zur sogenannten "Seidenstrasse", das heisst einem riesigen Einkaufstempel fuer Auslaender. Dort habe ich ein paar kleinere Sachen und eine geniale Ledertasche erstehen koennen. Ausserdem habe ich mir eine Hose in einer Farbe anfertigen lassen, die ich unter normalen Umstaenden wohl nicht tragen wuerde. Ich hoffe, sie sieht gut aus; morgen hole ich sie ab. Der Markt war der helle Wahnsinn, und nirgendswo auf der Welt hat man so viele "Freunde" wie dort. Ich habe uebrigens das Handeln gelernt, was nicht heisst das es mir mehr Spass macht, als vorher. Aber wenigstens fuehlt man sich danach nicht mehr (ganz) so verarscht.



Nun gut, das soll es fuer heute gewesen sein. Nun muss ich wieder heim, fleissig lernen...
Tags: beijing2006
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