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Wo der Regenbogen wohnt

Gestern abend hatte unser Chinesischlehrer Herr Liu uns zu einem Frühlingsfest der chinesischen Botschaft eingeladen, und so befand ich mich um acht Uhr im Rathaus Reinickendorf. Ich hatte mir das wahrscheinlich irgendwie japanischer vorgestellt, jedenfalls hatte ich so eine Art kleinen Kulturschock, aber nichts zu Schlimmes.
Mir ist jetzt auch klar, wo die Enkastimmen ihren Ursprung haben müssen.
Drei Stunden lang gab es auf einer Bühne Aufführungen von Tanz, Artistik und Gesang, und das Ganze in BUNT. In Ultrabunt. Mit Glitzer und Klimbim. Außerdem scheinen chinesische Redner die Eigenart zu haben, die Sätze, nach denen sie Applaus erwarten, gegen Ende laut hochzuziehen, einem Tusch nicht unähnlich. Ich mußte ein bißchen lachen.
Dann habe ich bei dieser Veranstaltung mal wieder am eigenen Leibe erfahren können, daß es "Chinesisch" eigentlich gar nicht gibt. Vielmehr gibt es hunderte Chinesisch(s), und von den 10 Rednern sprach keine das selbe. Manche konnte ich ganz klar verstehen, bei anderen sagte sogar Liu-Laoshi, daß er kein Wort begriffen habe. Wie soll ich das dann jemals lernen?

Comments

( 5 Kommentare — Kommentieren )
sashatwen
Feb. 17th, 2005 04:42 pm (UTC)
Dazu nur eine kleine Kölsche Weisheit: et ess noch immer joot jejange. :-)
seidenstrasse
Feb. 17th, 2005 09:29 pm (UTC)
Das beruhigt mich!
jomapakure
Feb. 20th, 2005 09:43 pm (UTC)
Du sollst ja auch nur Mandarin lernen und nicht die ganzen Dialekte...
seidenstrasse
Feb. 20th, 2005 10:21 pm (UTC)
Das weiß ich ja. Aber schön ist das doch trotzdem nicht, oder?
jomapakure
Feb. 22nd, 2005 01:45 pm (UTC)
Ich find das kuuhl~
( 5 Kommentare — Kommentieren )