Cooking With A Dog
schleck!
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Oder sollte ich besser sagen: Kukingu wisua dogu?



Frage: WOZU der Hund?
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Vom Fach
Arbeit
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Die Tagesschau hat mich schon wieder zu einem neuen Artikel im Arbeitsjournal inspiriert, diesmal aber in einer etwas amüsanteren Form. (Ich mag, wenn ich selbst so sagen darf, das Bild, das ich da gebastelt habe.) Auch über den Japanologentag in Halle habe ich etwas Kurzes geschrieben, das aber nicht ganz so heiter ist (wenn auch nicht explizit unheiter).

Saba no Miso Ni - Gekochte Makrele in Misosauce
schleck!
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In dem bevorzugten japanischen Restaurant hier in Berlin esse ich sehr gerne Saba no Miso Ni (さばのみそ煮) und habe mich nun selbst daran gemacht, das nachzukochen. (Ab und zu muß mein Mann ja auch mal entlastet werden.) Die Rezepte, die ich auf Deutsch oder Englisch im Internet gefunden habe, waren immer ganz anders, als das, was ich beispielsweise auf Youtube in japanischen Kochvideos sehen konnte. Deswegen habe ich ein solches Video einmal genauer angesehen und die Anleitung für alle Interessierten auf Deutsch notiert.
Sie kann zwar auch für sich allein benutzt werden, wird aber anschaulicher, wenn man sich dazu das Video ansieht.



ZUTATEN (für 1 Person, kann also beliebig multipliziert werden)

1 Frische, rohe, möglichst große Makrele
2 gehäufte Löffel helles Miso ("Shiro")
2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Stück Ingwer
200 ml Sake
3 gehäufte Löffel Zucker
Eiswürfel

Nicht unbedingt nötig, nur zum Korrigieren:

Mirin
Soyasauce

ZUBEREITUNG

- Fische senkrecht halbieren, Gräten entfernen und die Stelle, in der die Innereien waren, sauber heraustrennen
- In kleinere Stücke schneiden und die Haut einschneiden (damit sich der Fisch nicht so rollt beim Kochen)
- Frühlingszwiebeln je nach Geschmack fein schneiden oder in größere Stücke, Ingwer fein schneiden
- Wasser kochen und kaltes Wasser mit Eiswürfeln daneben stellen. Die Makrelenstücke 3 Sekunden in das kochende Wasser tauchen, dann sofort ins Eiswasser. So soll das "Fischige" gebannt werden.
- Makrele mit der Haut nach oben, Frühlingszwiebeln und Ingwer in einen Topf geben
- 200ml Wasser und 200ml Sake, sowie den Zucker hinzufügen und aufkochen.
- Einen Deckel, der etwas kleiner ist als der Topf, direkt auf das Essen legen (alternativ kann man auch Aluminiumfolie dementsprechend zurechtfalten). 15 Minuten kochen lassen.
- Das Feuer abstellen. Miso in eine Rührschale füllen und reichlich Sud aus dem Topf hinzufügen, dann mit einem Rührbesen das ganze Miso auflösen, bis keine Stücken mehr zu sehen sind
- Die Misosauce wieder in den Topf geben und noch einmal aufkochen lassen. Fertig!

Epilog: Wenn das Gericht zu süß ist, etwas Sauyasauce, wenn es zu herzhaft, etwas Mirin hinzugeben.
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Nur ein paar Lieblingsbilder
soreni
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von der heutigen Demonstration.


(Wer das nicht versteht, kennt möglicherweise dieses populäre Bild nicht.)

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Selbstverteidigungsmaßnahme
Arbeit
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Ich habe neulich einen interessanten Beitrag eines Datenforschers auf Deutschlandradio gehört. Er hat allen Menschen geraten, ganz vorsichtig mit dem zu sein, was man von sich im Internet preisgibt. (Soweit wissen wir das ja auch alle.) Löschen brächte fast nichts, weil es Seiten wie das Internetmuseum oder Google-Cache gäbe, die alles automatisch sicherten. Wie könne man sich also helfen, wenn man möchte, daß zum Beispiel der potentielle neue Chef nicht das liest, was noch Peinliches im Internet herumlungert, bzw. gegen Verwechslungen mit anderen Leuten im Netz? Statt zu löschen und zu klagen, solle man lieber ganz aktiv ein Profil von sich aufbauen: Einen (seriösen) Facebook-Eintrag, einen eigenen Webauftritt möglichst mit dem eigenen Namen in der URL, einen Eintrag bei Xing etc. etc. Personalabteilungsleiter & Co. sähen sich nämlich normalerweise nur die Einträge an, die auf der ersten Google-Seite angezeigt werden, und wenn man diese Einträge weitgehend selbst bestimmen könne, habe man viel Sicherheit.

Klang irgendwie logisch. Ich hatte in meinem Onlinepaket ohnehin noch eine kostenlose URL und mir jetzt mal www.nora-bartels.de gesichert. Dort habe ich das erste Mal wordpress ausprobiert (schööön!) und eine Art Arbeitsjournal für meine Magisterarbeit eingerichtet. (Das ist keine Werbung dafür; alles Interessante davon wird hier sowieso noch einmal gepostet.)

Sahra Wagenknecht über Ursachen der Wirtschaftskrise
Arbeit
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Eine wunderbar klare, systematische und mit vielen Fakten hinterlegte Analyse der Wirtschaftskrise. Auch für Bewunderer der gekonnten freien Rede sehenswert.


An alle, die bereits Bücher veröffentlicht haben oder das in Zukunft vorhaben
Arbeit
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Oder an alle, die sich für das Lesen von Büchern überhaupt interessieren.

Möglicherweise hat schon der eine oder andere die GoogleBooks-Funktion genutzt und dort eingescannte Bücher einsehen können. Was auf den ersten Blick eine bequeme und günstige Alternative zum Bücherkauf oder Ausleihen zu sein scheint, hat aber schwerwiegende Folgen vor allem für mittlere und kleine Verlage, aber auch z.B. für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Einen interessante Erklärung dazu, sowie eine Anleitung zum Schützen der eigenen Werke (die Frist für den Widerruf läuft am 5. Mai 2009 ab) gibt Gunther Nickel hier:

Gunther Nickel: Google unterhöhlt das Urheberrecht. Worum geht es genau, mit welchen Konsequenzen, und wo erfährt man mehr?.

Auf der gleichen Seite findet sich auch eine Unterschriftenaktion:
http://www.textkritik.de/urheberrecht/



[...] Im zweiten Fall ist die Schutzfrist noch nicht abgelaufen, und er betrifft sowohl lieferbare als auch vergriffene Bücher. Für ihn soll – auch für deutsche Autoren – ein Vergleich gelten, auf den sich Google in den USA mit dem Autorenverband »The Authors Guild« und der »Association of American Publishers« nun nach einem mehrjährigen Rechtsstreit geeinigt hat: Wer bis zum 5. Januar 2010 berechtigte Copyright-Ansprüche für Bücher geltend macht, die Google bis zum 5. Mai 2009 einscannt (oder bereits eingescannt hat), bekommt mindestens 60 Dollar Tantieme. Er erhält darüber hinaus 63 Prozent der Einnahmen, die Google künftig durch die kommerzielle Nutzung der Daten erzielt (zu weiteren Details siehe http://www.googlebooksettlement.com/ sowie den online zugänglichen FAZ-Artikel von Hannes Hintermeier).

Diese Regelung klingt zunächst ganz verlockend: Für die Nutzung von Texten im Internet bekommt man bislang meistens gar nichts, fortan immerhin etwas. Vergriffene Bücher werden auf diese Weise wieder zugänglich und werfen nun womöglich auch noch ein wenig Honorar ab. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, daß Google keineswegs alle Einnahmen, sondern ausschließlich die Einnahmen aus der kommerziellen Verwendung von Texten anteilig abführen wird. Für ihre nichtkommerzielle Verwendung gibt es also weiterhin kein Geld. Was das konkret bedeutet, spielt Ilja Braun in der WELT anschaulich am Beispiel von Reiseführern durch.

Völlig unbestimmt bleibt darüber hinaus, an welche kommerziellen Verwendungsmöglichkeiten gedacht ist. Es ist, das ergibt sich aus den bislang veröffentlichten Unterlagen, prinzipiell jede Nutzung durch Google möglich, womit die bisher übliche Unterscheidung von Haupt- und Nebenrechten hinfällig wird. Fortan liegen sämtliche Rechte an einem von Google ganz oder teilweise verbreiteten Titel bei Google, und zwar ad libitum sowohl das Recht den Text zu verkaufen als auch das Recht ihn zu verschenken. Eine solche Praxis wird in kürzester Zeit die deutsche Verlagslandschaft tiefgreifend verändern, weil die herkömmliche Produktion von Büchern in vielen Fällen mangels nennenswerter Nachfrage völlig sinnlos werden wird. Welche Auswirkungen das auf die deutsche Verlagslandschaft und den Buchhandel hat und was man künftig auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt noch sehen kann, läßt sich eigentlich leicht ausmalen. Kurioserweise tut es bislang kaum einer.[...]

In Love With Staatsbibliothek
Is ja irre
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Es ist unerhört, daß ich erst im dritten Jahr meine Studiums in Deutschland bemerke, daß man in der Staatsbibliothek zu Berlin, die die größte ostasiatische Sammlung Europas besitzt, auch in einem gesonderten Katalog in den jeweiligen Fremdsprachen suchen kann. Statt 5 Büchern zu Guo Moruo, die man im normalen Katalog findet, stehen jetzt 160 (in Worten:hundertsechzig!) Bücher zur Verfügung.

Ostasiatische Kataloge

Das richtige Buch
sich selbst pürieren
[info]seidenstrasse
Man findet in der Bibliothek das Buch.
Ausführlich, umfangreich, genau das richtige Themengebiet. Jeder Beitrag wertvoll.
Man möchte es kaufen, sucht und findet. Und dann kostet alles über 100 Eulen.

Mein Scanner läuft heiß dieser Tage und ich komme mir vor wie eine unbezahlte Praktikantin.
Wenigstens kann ich den Kaffee, den ich zubereite, selbst trinken.

Ein großer Tag für Österreich
Das Beste kommt noch
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Endlich mal wieder gute News aus dem Nachbarland.

Verschleierung der Tatsachen
Arbeit
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Geschuldet dem Umstand, daß man sich stetig weiterentwickelt, habe ich entschlossen, alle privaten Einträge hinter dem Siegel der Verschwiegenheit zu verstecken, das heißt sie in den sog. Friends-Filter zu schupfen, wo sie Außenstehenden vorenthalten werden. Mein Chinajahr bleibt weiterhin öffentlich, doch alle anderen vorherigen und nachfolgenden Eintrage privater Natur sind nun verborgen. Das zieht Unannehmlichkeiten für neugierige Leser mit sich. Mein Rat: Bisherige Livejournal-Freunde: Immer schön einloggen. Freunde von Außerhalb: Einen Account bei Livejournal zulegen (das ist kostenlos, ungefährlich und nicht allzu schwer) und mich dann höflich darum bitten, in meinen Friendsfilter aufgenommen zu werden.

Herzlichen Dank für das Verständnis.

Berlin Berlin
Arbeit
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Berlin ist die schönste Stadt der Welt. Das ist mir wieder einmal klar geworden. Read more... )
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Lord der Listen
Seidenstraße
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Noch ein Tag und mein Jahr in Peking ist endgültig vorüber. Fast alle Bekanntschaften sind schon über alle Berge und auch ich habe gepackt und verschickt. Nun bleibt noch, ein kleines Resümé zu ziehen. Read more... )

Abschiednehmen
Ruhe jetzt!
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In Berlin werde ich andere Dinge im Sinn haben, als die letzten Wochen in Peking nachzutragen. Deswegen noch auf dem Sprung den (vielleicht) letzten Eintrag meines Auslandsjournals. Read more... )

Hier geht's zu den Spielen
Mehr Winter!
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Alle Zeichen in Peking stehen auf Ao lin pi ke, die Olympischen Spiele. Read more... )

Heiß aber sauber
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Trotz der sich über die chinesische vor-olympische Politik lustig machenden Artikel, die ich in letzter Zeit in deutschen Nachrichten lesen konnte, gibt es auch etwas Lob zu verteilen angesichts der - nicht plötzlichen, sondern seit Jahren vorbereiteten - Maßnahmen für eine Verbesserung der Luft Pekings. Das Programm, das Fabriken aus den Stadtgebieten entfernt, Rußfilter in Autos zur Pflicht gemacht, Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden auferlegt und viele weitere Aktionen mehr auch für die Zeit nach den Spielen vorbereitet hat, hat nun seinen Höhepunkt in der zeitweiligen Halbierung des Autoverkehrs erreicht. Und es funktioniert. Read more... )

Etwas Unerwartetes geschieht
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Etwas Unerwartetes geschieht eigentlich ständig in China. 7371 km Abstand von der Heimat garantiert etwas Fremdheit, und selbst, wenn man sich darauf vorbereitet, hält Chinas einiges an Überraschungen für den westlichen Besucher bereit. Read more... )

Alles, was woanders nicht hineinpaßt
Is ja irre
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Der Eintrag mit den gemischten Sonderlichkeiten der letzten Wochen. Read more... )

Wie Peking noch sein kann
Arbeit
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Dieses eine Jahr habe ich mich ja gewissenhaft um fast alle abendlichen Aktivitäten herumschlängeln können. Nun aber, da Ferien sind, hat eine chinesische Freundin es doch tatsächlich geschafft, mich in das beliebte Houhai-Viertel zu befördern, das vor lauschigen Bars mit Livemusik und exquisiten Restaurants nur so strozt. Read more... )

Volkstrauertag
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Meine Mitbewohnerin ist weg. Read more... )